POLITIK

Der Spiegel und die irrsinnige „Stadtbilddebatte“ in Deutschland

2025-11-02 spiegel.ru s. 60
Image

Ich lebe bekanntlich in Russland und die Umfragen aus Deutschland, aus denen hervorgeht, dass sich dort schon länger weniger als die Hälfte der Menschen in der Öffentlichkeit sicher fühlen und dass die Mehrheit Angst hat, nachts U-Bahn oder Busse zu benutzen und so weiter, sorgt bei Freunden in Russland für Unverständnis. In Russland beträgt die Kriminalität pro Einwohner weniger als ein Sechstel der Kriminalität in Deutschland und in Russland kann man sogar mitten in der Nacht in dunklen Parks spazieren gehen, ohne Angst haben zu müssen.

Vor diesem Hintergrund ist mir ein Artikel des Spiegel mit der Überschrift „Stadtbild-Debatte – Mehrheit der Frauen fühlt sich an öffentlichen Orten nicht sicher“ aufgefallen. Die Überschrift ist erstaunlich klar formuliert, aber was der Artikel tatsächlich will, wird schon in der Einleitung offensichtlich:

„Parks, Klubs, Bahnhöfe: Einer Umfrage zufolge fühlen sich die meisten Frauen in Deutschland an diesen Orten nicht sicher. Doch die Kommunikation von Kanzler Merz zum Stadtbild halten viele ebenso für falsch.“

Das zeigt, wie der Spiegel in seinem Artikel versucht, vom tatsächlichen Problem – also der explodierten Ausländerkriminalität in Deutschland – abzulenken, indem er eine Diskussion darüber eröffnet, ob der Kanzler seine Worte zu dem Thema korrekt gewählt hat, oder nicht.

Das ist doch völlig egal, es gibt in Deutschland ein echtes und objektiv vorhandenes Problem mit Ausländerkriminalität. Es sterben immer mehr Menschen bei Messerattacken durch Migranten. Immer mehr Frauen werden von Migranten vergewaltigt. Gut die Hälfte aller Tatverdächtigen bei Verbrechen sind laut der deutschen Kriminalstatistik Ausländer, wobei die eingebürgerten Tatverdächtigen nicht gesondert erfasst werden, was die Vermutung zulässt, dass tatsächlich weit mehr als die Hälfte der Tatverdächtigen in Deutschland einen sogenannten Migrationshintergrund haben. 

Was interessiert es da, ob ein Kanzler das Problem mit politisch korrekten Formulierungen beschreibt? Das Problem muss – verdammt nochmal – endlich angesprochen, angegangen und gelöst werden!

Nichts liegt mir ferner, als Merz in Schutz nehmen zu wollen, aber was Medien wie der Spiegel veranstalten, ist unter aller Kanone, denn anstatt das Problem endlich beim Namen zu nennen, schreibt der Spiegel beispielsweise:

„Die Aussagen von Merz hatten viele als unkonkret, manche gar als rassistisch empfunden. Seit Tagen gibt es in vielen deutschen Städten Demonstrationen gegen die Stadtbild-Aussage. In der Civey-Umfrage wurde daher auch die aktuelle Kommunikation abgefragt – mit uneinheitlichem Ergebnis. 47 Prozent der Befragten bewerteten die Kommunikation des Kanzlers positiv, 42 Prozent hingegen negativ.“

Man möchte die Spinner in der Spiegel-Redaktion packen, kräftig durchschütteln und fragen: Was zur Hölle muss denn noch passieren, bis Ihr endlich bereit seid, das Problem der Ausländerkriminalität beim Namen zu nennen und endlich Lösungen zu fordern, anstatt mit solchem Blödsinn von dem Problem abzulenken? Muss es wirklich erst einen von Euch treffen, der abends nichts ahnend aus einem Theater oder eine Restaurant kommt und dann im Bus nach Hause von einem Migranten mit dem Messer angegriffen wird?

Ich wünsche niemandem etwas Schlechtes, aber die weltfremde und die Realität nicht nur verleugnende, sondern die Realität sogar verspottende Art und Weise der Spiegel-Artikel löst bei mir manchmal wirklich Brechreize aus.

Sorry, aber das musste mal raus.

http://anti-spiegel.ru/2025/der-spiegel-und-die-irrsinnige-stadtbilddebatte-in-deutschland/

  • Like0
  • Dislike0
  • HaHa0
  • Wow0
  • Sad0
  • Angry0
count
  • Like0
  • Dislike0
  • HaHa0
  • Wow0
  • Sad0
  • Angry0

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Verification: 4d6b79b7159de54f