POLITIK

Trump gegen die Europäer, die Demokraten und Soros

2025-09-01 spiegel.ru s. 54
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Die politische Woche in den USA war ausgesprochen reich an Meldungen, denn es scheint, dass Trump bei den Europäern der Geduldsfaden reißt, dass er gegen Soros und die US-Demokraten vorgehen und die ehemaligen Chefs und CIA und FBI wegen Fälschung von Geheimdienstberichten anklagen will.

Endlich ist die Sommerpause des russischen Nachrichtenrückblicks des russischen Fernsehens vorbei, denn deren Zusammenfassungen der politischen Woche haben mir wirklich gefehlt. Anscheinend hat den russischen Kollegen der Urlaub gut getan, denn die Berichte der ersten Sendung nach der Sommerpause waren sehr sehenswert.

Am spannendsten war für deren Redaktion anscheinend die vergangene politische Woche in den USA. Jedenfalls waren die Anmoderation im Studio und der Bericht des russischen USA-Korrespondenten mit 20 Minuten ungewöhnlich lang und es wurden so viele Themen behandelt, wie nur selten. Wie immer habe ich den russischen Berichtübersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Gegen Soros und für den gesunden Menschenverstand: Wie Trump Amerika „säubert“

Während Trumps zweiter Amtszeit hat Amerika eine ziemlich scharfe Wende vollzogen. Etwas mehr als sechs Monate sind vergangen und die russisch-amerikanischen Beziehungen haben sich deutlich verbessert. Putin wird in den USA der rote Teppich ausgerollt, in Alaska findet ein erfolgreiches Gipfeltreffen der beiden Staatschefs statt und Telefongespräche zwischen dem Kreml und dem Weißen Haus gehören mittlerweile zur außenpolitischen Routine.

Im Verhältnis zu Russland stellt sich Trump gegen den eingeschlagenen Kurs der Demokraten und überwindet den Widerstand des noch immer nicht trockengelegten Washingtoner „Sumpfes“, den Widerstand der europäischen NATO-Verbündeten und einflussreicher Globalisten wie George Soros.

Trump ist tough. Er droht Soros, ebenso wie seinen Vorgängern Biden, Obama und Hillary Clinton, wegen subversiver staatsfeindlicher Aktivitäten mit einer Anklage. Nebenbei entzog er der ehemaligen US-Vizepräsidentin Kamala Harris den staatlichen Schutz, den sie weiterhin illegal in Anspruch nahm.

Was die europäischen NATO-Verbündeten betrifft, so überwindet Trump nicht nur ihren Widerstand, er hat ihnen auch ihren Platz gezeigt, sie in die Pflicht genommen, ihre Kohle genommen und sie gebeten, ihre Ratschlägen für sich zu behalten und „den Mund zu halten“. Ihr wollt gegen Russland kämpfen? Auf eigene Rechnung, bitte.

Trump hat mit der fünften Kolonne an amerikanischen Universitäten aufgeräumt und direkt verkündet, dass es nur zwei Geschlechter gibt: männlich und weiblich. In seinem Ansatz zur Lösung der angehäuften Probleme geht Trump, nach eigenen Worten, vom gesunden Menschenverstand, Ehrlichkeit und traditionellen Vorstellungen von Gut und Böse aus. Er hat die CIA angewiesen, die damals auf Befehl des scheidenden Präsidenten Obama fabrizierten Vorwürfe gegen Russland wegen Einmischung in die Präsidentschaftswahlen 2016 zu untersuchen. Trump gewann die Wahl, doch die falschen Anschuldigungen machten ihn zu einem „Agenten des Kremls“, fast illegitim, und haben Trump buchstäblich während fast seiner gesamten ersten Amtszeit gelähmt.

Die Erfindung der falschen Anschuldigungen wurde mit Hilfe der Briten möglich. Von dort kamen die Pseudokompromate im Zusammenhang mit Trumps Russlandreisen, als er noch nicht einmal daran dachte, in die Politik zu gehen.

Apropos Engländer: Lassen Sie uns kurz zur britischen Elite abschweifen. Aus dem Buch „Der unbekannte Capablanca“ von David Hooper und Dale Brendreth stammt ein anschauliches Beispiel.

José Raúl Capablanca, ein kubanisches Schachgenie und dritter Weltmeister, verlor die Krone 1927 an den Russen Alexander Alechin. Capablanca war unter anderem für seine Simultanpartien mit vielen Gegnern berühmt. Es waren sogar mehr als hundert Gegner gleichzeitig. In einer dieser Partien besiegte Capablanca die Mitglieder des britischen Parlaments. Das war 1919.

Als der Großmeister gebeten wurde, das Spiel seiner Gegner zu kommentieren, lautete seine Antwort: „Ich konnte bei ihnen keine tiefgründigen strategischen Pläne erkennen, aber taktisch zeigten sie einen gewissen Einfallsreichtum: Manche versuchten, einen zusätzlichen Zug zu machen, andere brachten eine bereits entfernte Figur zurück aufs Brett, in der Hoffnung, dass ich es nicht bemerken würde, und wieder andere veränderten hinter meinem Rücken die Positionen der Figuren. Wäre ich die Wähler, die diese Herren ins Parlament geschickt haben, würde ich sie ständig beobachten.“

Kurz gesagt, die Mitglieder des britischen Parlaments erwiesen sich als Betrüger. Trump erlebte von englischer Seite dasselbe. Ich denke, England steht jetzt unter seiner Beobachtung. Man kann von dort alles erwarten. Wie übrigens auch von Europa, wo sich bereits eine ganze Klasse von Betrügern gebildet hat, die, wenn sie das eine sagen, das andere tun und das dritte denken, und das alles im Handumdrehen.

Wie auch immer, wenn wir die amerikanische Politik wieder nach dem gesunden Menschenverstand bewerten – und genau das ist Trumps Aufgabe –, dann hat er noch sehr viel zu tun. Es ist erwiesen, dass Russland sich nicht in die amerikanischen Wahlen 2016 eingemischt hat und dazu technisch gesehen auch nicht in der Lage war. Es ist erwiesen, dass Obama diesen Vorwurf mit Hilfe der Briten konstruiert hat.

Kehren wir zurück zu der Weggabelung, als derselbe Obama die Beziehungen zu Russland Ende 2016 aus einem verlogenen Grund entgleisen ließ: Er wies 35 russische Diplomaten aus, beschlagnahmte unser diplomatisches Eigentum in den USA, verhängte unsinnige Sanktionen und dämonisierte Putin. Auf diesem Weg wurde grundlos so viel Porzellan zerbrochen. Und nun stellt sich heraus, dass es keinen Grund für diese Schweinereien gab. Wenn dem so ist, dann muss nach der Logik des gesunden Menschenverstands alles, was grundlos zerstört wurde, wiederhergestellt werden.

Dazu gehört übrigens auch die Sprengung der Nord Streams. Jetzt haben sie wegen der Sprengungen einen Ukrainer verhaftet. Jeder versteht doch, dass das die Ermittlungen in die falsche Richtung lenkt. Die Version mit den Ukrainern ist nur eine Operation, um zu vertuschen, was Amerika, England und Norwegen unter Biden getan haben. Hershs Recherche hat alles überzeugend bewiesen.

Und wenn man den gesunden Menschenverstand walten lässt, müssten Bidens Nationaler Sicherheitsberater Jake Sullivan und Außenminister Anthony Blinken unter Eid vor den Kongress geladen werden. Sie sind die Hauptverantwortlichen in diesem Fall. Ein paar Fragen unter Eid würden dem gesunden Menschenverstand sehr helfen. Ich bin sicher, Trump denkt darüber nach. Gerade das Vertrauen auf den gesunden Menschenverstand hat in seiner Karriere stets zum Erfolg geführt.

Aus den USA berichtet unser Korrespondent.

Als Donald Trumps Autokolonne die Veranda des Weißen Hauses in Richtung eines nahegelegenen Golfclubs in Virginia verließ – der Großvater hatte seine Enkel zum Spielen mitgenommen -, überfuhr sie eine Sensation, die etwa einen Tag anhielt.

Die Presse, die es gewohnt war, dass der amtierende US-Präsident mehrmals täglich vor der Kamera stand, schaffte es, Trump zu begraben, als sie ihn aus den Augen verlor. In sozialen Medien gingen geschwollene Knöchel und Blutergüsse viral. The Daily Beast schrieb: „Während die geschwollenen Knöchel, die geprellten Arme, die Schwierigkeiten beim Gehen und die Fehler des Präsidenten beim Sprechen die Spekulationen über seinen Tod angeheizt haben, ist Trump diese Woche vier Tage lang nicht in der Öffentlichkeit erschienen. (…) Letzten Monat wurde Trump mit einer dicken Schicht Abdeckstift auf beiden Händen gesichtet, was die Besorgnis über seine geschwollenen Knöchel verstärkte, die wahrscheinlich auf eine im Juli diagnostizierte Durchblutungsstörung zurückzuführen sind.“

Bei diesen Trump-Hassern vom liberalen Daily Beast ist schon lange alles klar, doch J.D. Vance goss Öl ins Feuer, als er begann, die Standardfrage, die allen Vizepräsidenten gestellt wird, verdächtig detailliert zu beantworten. Eine Journalistin fragte ihn: „Als Vizepräsident sind Sie nur noch einen Schritt von der Präsidentschaft entfernt, und Ihr Chef ist einer der ältesten Menschen, die dieses Amt je bekleidet haben. Sie sind einer der jüngsten Menschen, die jemals Vizepräsident waren. Sind Sie bereit, die Rolle des Oberbefehlshabers zu übernehmen?“

„Ich habe in den letzten 200 Tagen an meinem Arbeitsplatz viel gut Erfahrung gesammelt, aber ich kann auch sagen, dass der Präsident unglaublich gut in Form ist. Er hat eine enorme Energie. Und obwohl die meisten Leute, die mit dem US-Präsidenten zusammenarbeiten, jünger sind als er, sehen wir, dass er der Letzte ist, der ins Bett geht und abends als Letzter mit dem Telefonieren aufhört. Aber er ist auch der Erste, der aufsteht. Natürlich kann immer etwas passieren. Aber ich bin zuversichtlich, dass der US-Präsident in guter Verfassung ist, seine Amtszeit bis zum Ende durchziehen und viel für das amerikanische Volk tun wird“, antwortete Vizepräsident Vance.

Biden ist schließlich überhaupt nie aufgewacht, aber bis zum Ende gearbeitet, oder besser gesagt, gesessen. Ohne dass der Präsident es bemerkt hat, hat sein Team viel getan. Allein in der Ukraine haben sie 350 Milliarden eingesteckt.

Jetzt ist im Weißen Haus alles unter Kontrolle. Arbeiter haben mit einer kaputten Schubkarre den teuren Kalkstein auf dem Weg im Rosengarten zerkratzt. Eine Überwachungskamera hat es gesehen und der Subunternehmer werde zahlen, verkündete Trump und fügte das Video bei.

Und genau so wird es mit dem diebischen Europa sein. Der US-Präsident will nicht mehr für die Ukraine zahlen, wie er sagte: „Wir haben Hunderte von Milliarden Dollar für diesen Krieg ausgegeben. Jetzt verkaufen wir Waffen an die NATO. Ich habe dafür gesorgt, dass ihr Beitrag von 2 Prozent des BIP auf 5 Prozent gestiegen ist. Niemand dachte, dass das möglich ist, und wir haben gezahlt. Jetzt verkaufen wir Waffen an die NATO. Wir verkaufen sie nicht an die Ukraine. (…) Hören Sie, ich glaube nicht, dass man den Konflikt ohne Sicherheitsgarantien lösen kann, aber wir werden keine Truppen dorthin schicken oder sonst was.“

Die Trump-Administration beginnt, mit Waffenverkäufen an der Sturheit der Kiewer Regierung zu verdienen, die die Vorteile des Friedens nicht erkennt. Wollen die bis zum letzten Ukrainer kämpfen? Kein Problem. Wollen die bis zum letzten Eurocent kämpfen? Erst recht kein Problem.

Matthew Whitaker, der US-Botschafter bei der NATO, sagte: „Die USA verkaufen der Ukraine über unsere NATO-Verbündeten Waffen im Wert von etwa einer Milliarde Dollar pro Monat. Präsident Trump stellt sicher, dass die Ukraine sich weiterhin verteidigen kann und gibt ihr die Möglichkeit für tiefere Schläge, was ihr in der Offensive offensichtlich helfen kann. Trump hat noch andere Trümpfe in der Hand. Aber Trump versteht auch, dass er Putin und Selensky am Verhandlungstisch halten muss. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg.“

Hauptsache, Selensky kann sich auf dem Weg auch auf seinem Stuhl halten. Auf Säcken mit Waffen zu sitzen, ist nicht allzu komfortabel. Wie auch immer, das erste Paket, das Trump persönlich genehmigt hat, wird 3.350 ERAM-Raketen mit großer Reichweite enthalten. Der 825-Millionen-Dollar-Vertrag, den Dänemark, Norwegen und die Niederlande bezahlen, schließt bereits Komponenten, Ersatzteile, Software und Ausbildung ein.

Das Pentagon wird Kiew mit Ersatzteilen für Patriots mit sowie Satellitenkommunikationsdiensten für weitere 330 Millionen Dollar versorgen. Kopenhagen ist bereit, allein für die Ukraine sechs Patriot-Systeme im Wert von 8,5 Milliarden Dollar zu kaufen. Die republikanischen Wähler werden mit dieser Vereinbarung vollauf zufrieden sein.

Patrick Harrigan, Mitglied des US-Repräsentantenhauses, kommentierte: „Das ist hundertprozentig ein Schritt in die richtige Richtung. Aber ich möchte warnen, dass wir in einem langwierigen Konflikt den wirtschaftlichen Nutzen des Krieges verlieren können. Wir verfügen über sehr teure Technologien und verkaufen sie an unsere Verbündeten. Aber wenn wir wirtschaftlich verlieren, verurteilen wir automatisch auch die EU zum Verlieren. Daher sind harte Aussagen gegenüber Europa absolut gerechtfertigt. Allein im letzten Jahr haben sie Öl und Gas für 29 Milliarden Dollar von Russland gekauft, während sie der Ukraine nur 17 Milliarden Dollar an Militärhilfe zur Verfügung gestellt haben. Wir müssen herausfinden, auf wessen Seite wir stehen, bevor wir etwas anderes tun. Sonst werfen wir nur gutes Geld schlechtem hinterher.“

Aber Trump muss das nicht herausfinden. Er steht auf der Seite Amerikas. Notfalls könnte er Sanktionen gegen die Ukraine verhängen. Es war eine für Selensky und Co. schockierende Wendung, als Trump sagte: „Wie Sie wissen, ist auch Selensky nicht ganz unschuldig, oder? Wissen Sie das? Zum Tangotanzen gehören zwei. Wenn ich sie retten kann, indem ich Sanktionen verhänge, oder sie einfach sich selbst überlasse, oder ein sehr hartes Zollsystem einsetze, das Russland, der Ukraine oder wen auch immer teuer zu stehen kommt. Ich hoffe, dass wir die Probleme im Gazastreifen sowie in der Ukraine und Russland sehr schnell lösen werden.“

Der Weg der Sanktionen kann jedoch unterschiedlich kurz oder nicht so kurz sein. Aber dieser Weg ist steinig. Und wie die amerikanische Erfahrung zeigt, führt er oft in eine Sackgasse.

„Worauf wartet der Präsident in Sachen Sanktionen? Kann er jetzt einfach Sanktionen in Form von Zöllen verhängen?“, fragte ein Moderator von Fox einen Experten.

„Wir haben bereits recht hohe Zölle auf Indien erhoben, etwa 50 Prozent, aber nicht auf China. Wenn wir dies mit China tun, wird das unweigerlich zu einem starken Anstieg der Warenpreise führen. Dieser Preisanstieg wird sich inflationär auf die US-Wirtschaft auswirken. Trump hat hinsichtlich des Leitzinses ein Problem mit der Federal Reserve. Sollten Inflationsindikatoren wie steigende Preise auftreten, wird Trump schwere Zeiten erleben“, antwortete der Analyst Hal Kaempfer.

Bei Indien sind die schweren Zeiten für Trump übrigens bereits da. Der Präsident rief Premierminister Modi erfolglos an, der nahm einfach nicht ab. Die New York Times schreibt, die Beziehungen hätten sich seit dem Gespräch am 17. Juni verschlechtert. In dem Gespräch über die Beendigung der militärischen Eskalation zwischen Indien und Pakistan forderte der US-Präsident eine Nominierung für den Friedensnobelpreis. Angeblich stehe das offizielle Islamabad kurz davor, das zu erklären, und das offizielle Neu-Delhi sollte da nicht nachstehen.

Die New York Times schreibt weiter: „Der nicht ganz so subtile Hinweis war, dass Modi dasselbe tun sollte. Doch der indische Premier reagierte verärgert. Er erklärte Trump, die US-Beteiligung habe nichts mit dem jüngsten Waffenstillstand zu tun. Dieser sei direkt von Indien und Pakistan beschlossen worden. Trump winkte bei Modis Äußerungen ab, doch die Meinungsverschiedenheit und Modis Weigerung, an der Nobelpreisnominierung teilzunehmen, trugen maßgeblich zur Verschlechterung der Beziehungen zwischen den beiden Staatschefs bei.“

Dabei braucht Trump sehr dringend Beziehungen. Die europäischen Statisten kann er, wie Schulkinder, nach Belieben an den Schreibtisch des Direktors im Oval Office setzen. Und dabei vergessen, wer wie aussieht. Oder er kann Selensky anweisen, zivilere Kleidung anzuziehen und ihn dann dafür loben, dass er sich umgezogen hat. Mit Führungspersönlichkeiten ist alles anders, wie Trump selbst zugab: „Wenn ich mit Putin, mit Präsident Xi, mit diesen Leuten gut auskomme, ist das eine gute Sache, keine schlechte. Wir sind hart, wir sind klug, wir sind stark, und wir verstehen uns. Das ist viel besser, als wenn wir uns nicht verstehen würden.“

Nur nicht für die, die im Weißen Haus mit ihm am Tisch saßen. Und nun hat auch das Weiße Haus ihre bösartigen Tricks endlich erkannt. Europa sabotiert Trumps Bemühungen, den Krieg in der Ukraine zu beenden, haben hochrangige Quellen aus dem Umfeld des US-Präsidenten gegenüber Axios berichtet.

Axios schreibt, es seien die Europäer, die Selensky wie im Rausch drängen, die Einsätze weiter zu erhöhen und günstigere Bedingungen fordern. Sie seien es, die die ersten Fortschritte bei den Verhandlungen, die sich in Alaska abzeichneten, zunichtemachen.

„Strebte Putin auf dem Gipfel in Alaska wirklich nach Frieden? Hat er Ihnen gesagt, dass er den Krieg beenden will?“, wurde Trumps Sondergesandter Witkoff gefragt.

„Natürlich. Es liegt bereits ein Friedensvorschlag auf dem Tisch. Er hat es auf jeden Fall gesagt, und ich hoffe, er wird seinen Worten treu bleiben. Der Vorschlag schließt Donezk ein. Vielleicht ist das nicht das, was die Ukrainer akzeptieren können, aber niemand hat in dieser Frage jemals solche Fortschritte erzielt wie Trump“, war Witkoffs Antwort.

Witkoff war schon sechsmal in Moskau. Diese Pendeldiplomatie betreibt die US-Regierung nicht aus Langeweile. Es ist einfach so, dass Trumps Sondergesandter praktisch über die Köpfe der Bewohner des Washingtoner Sumpfes hinweg agiert, die während Trumps erster Amtszeit alles getan haben, um jede Annäherung an Russland zu sabotieren.

Es ist kein Zufall, dass das globalistische Portal Politico bereits Witkoff selbst nach dem Motto angegriffen hat, er sei kein Diplomat, sondern nur ein Immobilienmakler und Trumps Freund. An diesem Punkt hielt Vance es nicht mehr aus und erklärte: „Dieser Politico-Artikel zeugt von journalistischer Inkompetenz. Und mehr noch: Das ist eine ausländische Operation, die der Regierung und einem unserer effektivsten Vertreter schaden soll. Ist Ihnen aufgefallen, dass alle, die Steve angreifen, dies anonym tun? Das heißt, es sind zwei oder drei Leute aus dem tiefen Staat, die wütend sind, dass Witkoff dort Erfolg hatte, wo sie gescheitert sind.“

Ein weiterer Misserfolg war die Teilnahme Witkoffs und des für die Ukraine nicht immer angenehmen Generals Kellogg an den Verhandlungen mit der ukrainischen Delegation. Selenskys Büroleiter Jermak und Premierministerin Sviridenko wurden in New York, seiner und Trumps Heimatstadt, vom Sondergesandten Steve Witkoff empfangen. Weit weg von der vom Tiefen Staat verwöhnten, pro-ukrainischen Lobby in Washington.

Nach dem Treffen sagte Selenskys Büroleiter Jermak: „Frieden durch Stärke erreichen. Diesen Begriff hat Präsident Trump geprägt. Wir unterstützen ihn voll und ganz. Ohne einen Waffenstillstand ist heute nichts zu erreichen.“

Den Rohstoffdeal haben sie am Ende voll und ganz unterstützt. Nächste Woche findet die erste Sitzung des Fonds statt, über den die ukrainischen Bodenschätze aus dem Land gesaugt werden sollen.

Olga Stefanischyna wurde zur neuen Botschafterin in der USA ernannt. Als Vizepremierministerin war sie die ukrainische Verhandlungsführerin. Für ihre Vorgängerin Oxana Markarowa, die wegen Selensky im Oval Office errötete und ihn unglücklicherweise auf die Wahlkampftour der Demokraten zu einer Waffenfabrik in Pennsylvania mitnahm, ist dieses Foto mit Jermak wahrscheinlich ihr letztes.

Auch die unendlichen Budgets von USAID gehören der Vergangenheit an. Während Markarowa die ukrainische Botschaft leitete, flossen 37,5 Milliarden Dollar – die korrupte Cashbacks nicht eingerechnet – durch die Dollar-Pipeline Washington-Kiew.

Bei ABC hieß es dazu: „Präsident Trump kürzt fast 5 Milliarden Dollar an Entwicklungshilfe. Das Office of Management and Budget teilt uns mit, dass Trump die progressive und militärische Entwicklungshilfe abschafft, was gegen die Prioritäten „America First“ des Präsidenten verstößt. Außenminister Marco Rubio jubelt in sozialen Medien und erklärt, USAID werde offiziell geschlossen. Doch dieser Schritt stößt auf parteiübergreifenden Widerstand.“

In der Demokratischen Partei ist der Widerstand verständlicherweise stärker. Doch der motiviert Trump nur. Die Ruinen des Tiefen Staates stellen den US-Präsident noch immer nicht ganz zufrieden. Nach den Haus durchsuchungen bei John Bolton hält er die Verhaftung der ehemaligen Chefs von FBI und CIA, James Comey und John Brennan, die in den „Russiagate“-Skandal verwickelt waren, für möglich. Den Feinden droht das Gesetz.

Nach dem Gesetz hat er Kamala Harris auch die staatlichen Leibwächter weggenommen, was CBS allerdings anders darstellt: „Ehemalige Vizepräsidenten haben nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt Anspruch auf sechs Monate Schutz durch den Secret Service. In diesem Fall gewährte Präsident Biden Harris vor ihrem Ausscheiden aus dem Amt ein zusätzliches Jahr. Das ist nicht ungewöhnlich. Verlängerungen des Schutzes werden ständig gewährt. So hat Biden beispielsweise bei seinem Amtsantritt den Schutz der Mitglieder der Trump-Familie länger als erforderlich verlängert. Daher ist es etwas überraschend, dass das Weiße Haus Harris nicht mehr schützt, schließlich war sie nicht nur Vizepräsidentin, sondern auch Präsidentschaftskandidatin.“

Die Entscheidung tritt am 1. September 2025 in Kraft, wenige Wochen bevor Harris eine landesweite Lesereise zu ihren Memoiren „107 Days“ beginnt. Die Treffen mit dankbaren Lesern und Wählern finden somit nur noch mit privaten Sicherheitsdiensten statt.

Allerdings ist Trump bereit, den betagten Tycoon und Spender der Demokratischen Partei George Soros und seinen Sohn auf Staatskosten zu versorgen, wie Fox berichtet: „Trump sagt, Soros und sein Sohn Alexander sollten wegen Betrug zur Rechenschaft gezogen werden. Er schrieb in seinem sozialen Netzwerk: „George Soros und sein wunderbarer linksradikaler Sohn sollten (…) für die Unterstützung gewalttätiger Proteste in den Vereinigten Staaten und vieles mehr zur Rechenschaft gezogen werden.“ Laut Trump haben Soros und „seine Gruppe von Psychopathen dem Land enormen Schaden zugefügt. Einschließlich seiner verrückten Freunde von der Westküste. Seid vorsichtig, wir beobachten euch“, schloss Trump.“

Soros‘ Erbe hat dieses Jahr übrigens Hillary Clintons Assistentin Huma Abedin geheiratet. Die Hochzeit fand auf dem Anwesen der Familie Soros in Water Mill im mondänen Ferienort Hamptons statt.

Die Clintons selbst wurden kürzlich am Flughafen Hamptons gesichtet. Auf den ersten Blick war das eine gewöhnliche Reise amerikanischer Reicher im Privatjet, wäre da nicht ein Detail: ein tragbarer Defibrillator. Entweder macht Bills Herz wieder Probleme, oder die Öffentlichkeit wird auf seine bevorstehende Krankschreibung vorbereitet, schließlich haben die Clintons im Rahmen der Untersuchung des Falls des Pädophilen Epstein kürzlich Vorladungen vom Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses erhalten. Bill, der zugegeben hat, in dessen Flugzeug mitgeflogen zu sein, soll am 14. Oktober aussagen, Hillary am 9. Oktober.

In diesem Sinne wäre ein schlechter Gesundheitszustand eine großartige Möglichkeit, dem „auszuweichen“.

http://anti-spiegel.ru/2025/trump-gegen-die-europaeer-die-demokraten-und-soros/

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