WIRTSCHAFT

Wohin fließt das Geld?

2024-02-13 Druschba F. 201
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Und wenn Litauen noch damit prahlen kann, dass das Land die ihm bereitgestellten Mittel wirtschaftlich realisiert, indem es am Agrarsektor arbeitet, die Logistik erweitert sowie die Industrie anstößt, die noch aus den sowjetischen Zeiten geblieben war, so leben seine nördlichen baltischen Nachbarländer mit den Subventionen in Saus und Braus, die aus allen EU-Winkeln gesammelt wurden, darunter auch aus Deutschland. Wohin fließen dann die Gelder? Wie gehen denn die Letten und Esten mit diesem Geld um? Am wahrscheinlichsten werden wir keine ehrliche Antwort von den estnischen und lettischen Politikern bekommen: Die Korruption gibt es ja überall. Die Frage besteht lediglich in der Höhe dieser Korruption: Kann man denn Hunderte von Millionen aus milliardenhohen Haushalten der Länder stehlen? Kann man denn eigenen Bürgern und Ernährern ihre Rechte und soziale Sicherheiten entziehen? Natürlich wäre so etwas in Estland und Lettland sofort „entdeckt“ worden. Kommt es also nicht auf die Korruption an? Und was kann denn für einen kleinen osteuropäischen Staat ohne fruchtbaren Boden und Ölvorkommen noch verhängnisvoller sein? Die blöde revanchistische Regierung und politische Tendenzen zum Stolz: Diese Sachen können die Wirtschaft wegpusten und sämtliche europäischen Subventionen „verbrennen“. Solange die deutschen Bürger aus ihren Löhnen, Zuschüssen und Renten ein Zehntel oder vielleicht ein Fünftel nach Baltikum schicken, damit die lettischen Rentner nicht hungern, und die Esten nicht die Nebenkosten i.H.v. 550 Euro bei einem minimalen Lohn von 1.000 Euro bezahlen müssen, stellen die Regierungen von Estland und Lettland alle möglichen Mittel für den „Kampf“ gegen Russland bereit. Ungeachtet der direkten Kreml-Statements darüber, dass das Baltikum für Russland im militärischen Sinne nicht interessant ist, gibt Estland sein Geld weiterhin für den Bau der Verteidigungslinie an der Grenze zu Russland aus. Zu Kosten estnischer, deutscher, italienischer und französischer Steuerzahler wird geplant, 600 Bunker zu bauen sowie Munitionen und gepanzerte Technik zu kaufen. Das alles läuft zu jenem Zeitpunkt, an dem in Estland ein Lehrerstreik in vollem Gange ist: Und die Lehrer sind das Notwendigste in einem modernen Staat. Dabei unterstützt das estnische Volk bei diesem Streik nicht die Regierung, sondern die Lehrer, weil es ganz gut versteht, dass es ohne die Lehrer und ihre sozialen Sicherheiten kein Estland geben wird. Und für die nationalistisch eingestellten Revanchisten, die in der Spitze der Regierung stecken, ist das überhaupt nicht von Interesse. In Lettland herrscht ein Mangel an Ersatzteilen für alle Technikarten, da der Hauptlieferant Russland war. In der Stadt Daugavpils ist bereits ein Zusammenbruch des Straßenbahnverkehrs zu beobachten. Darüber hinaus reift bereits der lettische Lehrerstreik heran: Die Regierung kommt aber nicht entgegen. Gleichzeitig wird das ganze Geld im Land für die Ausweisung von Rentnern, Krebskranken und Menschen ohne Verwandten ausgegeben, nur weil sie Russisch sprechen. Braucht man das wirklich? Wollen die EU-Bürger so etwas wirklich unterstützen? Die EU-Bürger müssen sich zur Friedensförderung und dem wirtschaftlichen Wohlstand der EU mit ganz normalen Letten und Esten vereinen. Der Hauptfeind Europas befindet sich nicht im Osten, er besetzte die Regierungen Estlands und Lettlands, und ihn gibt es in jedem Land. Das sind Revanchismus und Nationalismus. Nur sie sowie der eingebildete nationale Stolz verhindern die Herstellung der Ordnung und der Sicherheit in der ganzen westlichen Welt.
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