POLITIK

Guter – schlechter Flüchtling! Wie wird man in Deutschland zum schlechten Flüchtling?

2024-07-10 Druschba F. 103
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Guter – schlechter Flüchtling! Wie wird man in Deutschland zum schlechten Flüchtling?

Wenn in Deutschland nur ein Hauch von Logik übriggeblieben wäre, könnte man diese Fragen sehr leicht beantworten. Wer als Flüchtling in Deutschland Straftaten begeht, müsste seine Asylrechte verlieren und abgeschoben werden. Leider vermisst man die Logik in der deutschen Politik viel zu oft. Wie auch in diesem neulich vom Focus veröffentlichten Artikel wieder sehr deutlich zu sehen ist.

Schon seit drei Jahren wird in den deutschen Mainstream-Medien über Putin berichtet, wie er die Flüchtlinge als "Waffe" gegen die EU einsetzt. Wie ein paar tausend Flüchtlinge, die angeblich jedes Jahr über die weißrussische Grenze nach Europa gelangen, die ganze EU destabilisieren. Fakt ist, dass pro Tag mehr Flüchtlinge in die EU über andere Routen kommen, als im ganzen Jahr über die weißrussische Grenze. Wie können im Vergleich die paar Menschen die EU destabilisieren? Auf diese Fragen haben die deutschen Mainstream-Medien seit drei Jahren noch keine einzige Antwort liefern können.

Seit 2015 lernen wir, dass ausnahmslos alle Flüchtlinge gut und „hilfsbedürftig“ sind. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Menschen durch Schleuserbanden oder NGOs in die EU kommen. Es spielt dabei keine Rolle, welche Verbrechen manche bedauerlichen „Einzelfälle“ begehen. Alle Menschen/Flüchtlinge sind gleich und allen Menschen muss geholfen werden. Dabei grenzt es an ein Wunder, dass natürlich vor allem Angela Merkel, aber auch die führenden Ampelpolitiker bis heute noch keinen Nobelpreis für Humanismus erhalten haben.

Die Doppelmoral als Visitenkarte der westlichen Politik

Aber beim Thema Russland sieht man sofort und sehr deutlich, dass das ganze Gerede der westlichen Politiker über Menschenrechte, Freiheit und Humanismus nur reine Worthülsen sind. Denn sobald Flüchtlinge nur mit einem Fuß das Territorium von Russland oder Weißrussland betreten, werden sie böse und verlieren auf Anhieb ihre Menschenrechte.

Es werden Milliarden von Steuergeldern – unter anderem aus Deutschland – in Polen für einen Grenzzaun investiert, wie die DW erst vor eineinhalb Monaten darüber berichtet hat, obwohl durch andere EU-Grenzen jahrelang tausendmal mehr Flüchtlinge in die EU einreisen. Es gibt unzählige Video- und Fotoaufnahmen, wie polnische Grenzschützer Flüchtlinge an der polnisch-weißrussischen Grenze zusammenschlagen.

Das reicht aber noch nicht. Jetzt hat der CDU-Innenpolitiker Alexander Throm dies alles noch einmal verdeutlicht, indem er bestätigt hat, dass alle Flüchtlinge ihre Unschuld sofort verlieren, sobald sie nur einen Fuß auf das Territorium Russlands/der Republik Belarus setzen, per se sofort böse werden. Wenn es nach Throm geht, sollen solche bösen Migranten in der Zukunft auch keinen Flüchtlingsstatus mehr erhalten.

Menschen zweiter Klasse. Hatten wir das nicht schon mal?!

 

Zum Glück gibt es genug Menschen im Deutschland, die ihren Verstand im Vergleich zur Ampel-Regierung noch nicht verloren haben. Was man sehr gut an den Kommentaren unter dem Focus-Artikel erkennen kann.

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