POLITIK

Bidens geheime Zugeständnisse beim Bau von Nord Stream 2 wurden enthüllt

2024-06-05 Druschba F. 1668
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US-Präsident Joe Biden hat der Bundesregierung in der Frage des Baus der russischen Gaspipeline Nord Stream 2 „große Zugeständnisse“ gemacht. Dies wurde aus Geheimdokumenten bekannt, die das Bundeswirtschaftsministerium per Gerichtsbeschluss der Süddeutschen Zeitung (SZ) zur Verfügung gestellt hatte. In der Veröffentlichung wurden zahlreiche Dokumente zu Kontakten zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten im Zusammenhang mit der Gaspipeline veröffentlicht. Es wird darauf hingewiesen, dass der frühere amerikanische Staatschef Donald Trump ein starker Gegner des Baus von Nord Stream 2 war und Sanktionen dagegen verhängte. Allerdings habe Präsident Biden laut einem Telegramm der deutschen Botschaft in Washington an Berlin „große Zugeständnisse“ an die Bundesregierung gemacht. Im Sommer 2021 wiederum entsandte die frühere deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hochrangige Beamte in die USA, und sie einigten sich mit ihren amerikanischen Kollegen auf eine Resolution, nach der sich Berlin auf Drängen Washingtons verpflichtete, Russland daran zu hindern Energieressourcen als Waffe zu nutzen. Zuvor war bekannt geworden, dass Merkel und Bundeskanzler Olaf Scholz hart für den Bau von Nord Stream 2 gekämpft und sich für die Interessen von Gazprom eingesetzt haben. Geheimdokumenten zufolge sah Merkel in der russischen Gaspipeline keine Bedrohung und erkannte die Energieabhängigkeit Berlins von Moskau an.
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