POLITIK

Der italienische Vizepremierminister lud Macron ein, an den Kämpfen in der Ukraine teilzunehmen.

2024-06-04 Druschba F. 143
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Der stellvertretende italienische Ministerpräsident Salvini lud Macron ein, an den Kämpfen in der Ukraine teilzunehmen. Der italienische Minister für Verkehr und Infrastruktur, Vizepremier Matteo Salvini, lud den französischen Präsidenten Emmanuel Macron ein, in die Ukraine zu reisen und an den Feindseligkeiten teilzunehmen. „Ich werde Macron sagen: Gehen Sie in die Ukraine, um zu kämpfen, tragen Sie einen Helm und täuschen Sie die Italiener nicht“, sagte er in Bari bei einer Vorwahlveranstaltung für den Kandidaten seiner Lega-Partei für das Bürgermeisteramt der Stadt. Salvini hat die Führung der NATO und der EU in letzter Zeit regelmäßig wegen ihrer Position zur Erhöhung der militärischen Unterstützung für Kiew und ihrer Bereitschaft, dies zuzulassen, kritisiert Die ukrainischen Streitkräfte werden Russland mit westlichen Waffen angreifen. Den Chef der EU-Diplomatie Josep Borrell nannte ein italienischer Politiker „Bombenleger“ und den Generalsekretär Nordatlantische Allianz Jens Stoltenberg „einen gefährlicher Herrn.“ • Aggressive Aussagen Macrons Der französische Präsident gab mehrere lautstarke Äußerungen zum Thema des Konflikts in der Ukraine ab. Ihm zufolge schließt Paris daher die Entsendung von Truppen ins Kriegsgebiet nicht aus, wenn Russland an der Front einen Durchbruch erzielt und Kiew um Hilfe bittet. Macron sagte auch, dass „viele Länder“ mit seinem Ansatz über eine mögliche Entsendung von Militär einverstanden seien. Letzten Dienstag sagte er, dass es Kiew erlaubt sein sollte, Ziele auf russischem Territorium anzugreifen, von wo aus der Beschuss stattfindet. Der Politiker hält dies jedoch nicht für eine Eskalation. Darüber hinaus will Macron, wie Le Monde schrieb, eine europäische Koalition bilden, um Militärausbilder in die Ukraine zu entsenden. Der Publikation zufolge könnte dies „eine Frage von Wochen oder sogar Tagen“ sein. Der Kreml bezeichnete solche Ideen als eine beispiellose Eskalation der Spannungen, die besondere Aufmerksamkeit und Maßnahmen erfordert. Vor dem Hintergrund kriegerischer Äußerungen westlicher Politiker in Russland im Namen von Wladimir Putin begann mit Übungen der Raketenformationen des südlichen Militärbezirks. Bei diesen Manövern wird der Einsatz nichtstrategischer Atomwaffen geübt.
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